Änderung der Spezifikationen

 

Track & Trace: Änderung der Spezifikationen der Bundesdruckerei für den Echtbetrieb

Die Bundesdruckerei (BDr) hat ihre finalen Spezifikationen für den Echtbetrieb u.a. deshalb geändert, weil sie sich mit GS1 nicht einigen konnte. Sie finden die aktuelle
Version hier:
https://www.bundesdruckerei.de/system/files/dokumente/pdf/ID-Issuer-External-Specifications.pdf

Die BDr akzeptiert die GLN nicht für die Bildung der EOID/FID. Folglich müssen in Stammdaten, elektronischen Nachrichten und Events nun zwei Kennungen für Unternehmen und Lokationen geführt werden, sofern bislang eine GLN verwandt wird. Die BDr greift auf einen Unique Identifier Code (UIC) von Eurodata Council zurück, das anstelle des GS1 Datenbezeichnerkonzeptes die Accredited Standards Commitee (ASC) Data Identifier nutzt.
Zudem legen bislang die Spezifikationen nicht dar, wie die Tabakidente im elektronischen Datenaustausch von den Solution Providern dargestellt werden sollen, z.B. sieht die BDr für die Kennzeichnung der Konsumenteneinheit entweder die GTIN oder einen Kurzcode zur Artikelidentifikation eine von ihr selbst generierte Nummernfolge vor.

Anders als in der Spezifikation für die Testanwendungen sind in den finalen Spezifikationen die zu nutzenden Data Identifier nun aufgelistet. Im Ergebnis sind wir mit einer Codestruktur konfrontiert, die weitaus länger ist als immer von der Industrie gefordert.

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